Genitale & Harnröhre

Eingriffe am äußeren Genitale und an der Harnröhre

Ich behandle unter anderem Harnröhrenverengungen, Hydrozelen, Spermatozelen und Varikozelen. Auch Zirkumzisionen und kleinere Eingriffe am äußeren Genitale gehören zu meinem operativen Spektrum.

Hydrozele

Bei einer Hydrozele sammelt sich Flüssigkeit um den Hoden. Dadurch entsteht eine meist schmerzlose Schwellung, die im Verlauf größer werden und beim Gehen, Sitzen, Sport oder im Alltag stören kann.

Vor einer Behandlung untersuche ich den Befund und führe in der Regel eine Ultraschalluntersuchung durch. Dadurch lassen sich andere Ursachen einer Schwellung ausschließen.

Eine kleine, beschwerdefreie Hydrozele muss nicht zwangsläufig operiert werden. Wenn sie größer wird, Beschwerden verursacht oder den Patienten deutlich beeinträchtigt, kann die Flüssigkeitsansammlung operativ beseitigt werden.

Schema: Hydrozele, Spermatozele und Varikozele123

Vereinfachte Darstellung der Lage am Hoden.

  1. Hydrozele: Flüssigkeit um den Hoden
  2. Spermatozele: Zyste am Nebenhoden
  3. Varikozele: erweiterte Venen am Samenstrang

Spermatozele

Eine Spermatozele ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste am Nebenhoden. Sie ist gutartig und meist schmerzlos und wird oft zufällig als kleine Schwellung oberhalb des Hodens bemerkt. Wie bei der Hydrozele klärt eine Ultraschalluntersuchung den Befund ab. Eine Operation kommt infrage, wenn die Spermatozele größer wird oder Beschwerden verursacht.

Varikozele

Eine Varikozele ist eine krampfaderartige Erweiterung des Venengeflechts am Samenstrang, meist auf der linken Seite. Sie kann ein Schwere- oder Ziehgefühl im Hodensack verursachen, besonders nach längerem Stehen oder körperlicher Belastung. Häufig verursacht sie keine Beschwerden und fällt erst bei einer Untersuchung oder im Rahmen eines unerfüllten Kinderwunsches auf.

Zur Diagnostik gehören die Untersuchung im Stehen und eine Ultraschalluntersuchung mit Doppler. Nicht jede Varikozele muss behandelt werden. Bei Beschwerden oder einem auffälligen Befund kann eine operative Behandlung sinnvoll sein – ob und welches Verfahren infrage kommt, bespreche ich nach der Untersuchung mit Ihnen.

Phimose und Zirkumzision

Bei einer Phimose lässt sich die Vorhaut nicht oder nur eingeschränkt über die Eichel zurückziehen. Dadurch können Schmerzen, wiederkehrende Entzündungen, Hautveränderungen oder Probleme beim Wasserlassen entstehen.

Abhängig vom Befund kommen eine konservative Behandlung oder eine vollständige beziehungsweise teilweise operative Entfernung der Vorhaut (Zirkumzision) infrage. Auch weitere kleinere Eingriffe am äußeren Genitale führe ich durch.

Harnröhrenverengung

Bei einer Harnröhrenverengung ist die Harnröhre durch narbige Veränderungen eingeengt. Mögliche Beschwerden sind ein schwacher oder geteilter Harnstrahl, eine verlängerte Blasenentleerung, Restharn und wiederkehrende Infektionen.

Zur Diagnostik können eine Harnflussmessung, eine Restharnbestimmung, eine Blasenspiegelung und weitere Untersuchungen der Harnröhre erforderlich sein.

Die geeignete Behandlung hängt von Lage, Länge und Ursache der Verengung sowie von möglichen Vorbehandlungen ab.

Wann sollten Sie sich vorstellen?

  • eine schmerzhafte oder zunehmende Schwellung des Hodensacks
  • eine Vorhautverengung oder wiederholte Entzündungen
  • eine wiederkehrende Harnröhrenverengung
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