Harnblase

Harnblase: Blut im Urin, Blasentumore und TUR-Blase

Bei Verdacht auf einen Blasentumor gehören die Blasenspiegelung sowie die operative Entfernung des Tumors mittels transurethraler Resektion (TUR-Blase) zu meinem Schwerpunkt.

Blut im Urin

Blut im Urin kann viele Ursachen haben. Es kann beispielsweise durch einen Harnwegsinfekt, einen Stein oder eine gutartige Prostatavergrößerung entstehen. Es kann jedoch auch das erste Zeichen eines Tumors der Harnblase sein.

Insbesondere sichtbares Blut im Urin sollte deshalb zeitnah urologisch abgeklärt werden – auch wenn es nur einmal aufgetreten ist oder keine Schmerzen verursacht.

Diagnostik

Zur Untersuchung gehören abhängig vom Befund:

  • Urinuntersuchung
  • Ultraschall
  • Blasenspiegelung (Zystoskopie)
  • gegebenenfalls eine weiterführende Bildgebung der oberen Harnwege

TUR-Blase – Transurethrale Resektion des Blasentumors

Wird bei der Blasenspiegelung eine verdächtige Veränderung festgestellt, kann diese im Rahmen einer transurethralen Resektion des Blasentumors, kurz TUR-Blase, über die Harnröhre entfernt werden. Das entnommene Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht.

Das Ergebnis zeigt, um welche Art von Tumor es sich handelt, wie tief er in die Blasenwand eingedrungen ist und welche weitere Behandlung oder Nachsorge notwendig ist.

Schema: Blasenspiegelung und TUR-Blase123

Vereinfachte Darstellung: Über die Harnröhre wird die Blase von innen betrachtet; eine Veränderung kann im gleichen Zugang entfernt werden.

  1. Harnblase
  2. Veränderung der Blasenwand
  3. Instrument in der Harnröhre

Begleitung und Nachsorge

Ich begleite meine Patientinnen und Patienten von der Befundbesprechung über die Operationsplanung und den Eingriff bis zur Festlegung der nächsten Behandlungsschritte – einschließlich der Blasentumornachsorge.

Wann sollten Sie sich vorstellen?

  • sichtbares oder wiederholt nachgewiesenes Blut im Urin
  • ein bekannter oder vermuteter Blasentumor
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